Über das Projekt
Das Projekt „Arbeitszeitgestaltung im Gesundheitswesen“ untersuchte, wie bestehende Arbeitszeitmodelle in der Privatklinik Kettenbrücke genutzt und von den Mitarbeitenden wahrgenommen werden. Im Fokus standen dabei sowohl die Bedürfnisse der Beschäftigten als auch zentrale Aspekte der Arbeitszufriedenheit. Besonderes Augenmerk lag zudem auf Unterschieden zwischen verschiedenen Lebensphasen sowie zwischen Nutzer:innen unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle.
Relevanz
© Pichler/Manske-Wang/wix
Das Gesundheitswesen steht seit Jahren vor erheblichen Herausforderungen. Der demografische Wandel führt zu einem steigenden Pflegebedarf, der in Verbindung mit dem bestehenden Fachkräftemangel zu einer zunehmenden Arbeitsverdichtung im Gesundheitswesen beiträgt. Die daraus resultierende Überlastung der Pflegekräfte kann Erschöpfung, gesundheitliche Beschwerden, sinkende Arbeitszufriedenheit und eine erhöhte Abwanderungsbereitschaft zur Folge haben. Vor diesem Hintergrund kommt Arbeitszeitmodellen als zentralem Instrument der Arbeitszeitgestaltung eine große Bedeutung zu. Sie können dazu beitragen, Belastungen zu reduzieren, das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu fördern sowie die langfristige Mitarbeiterbindung zu stärken.
Sustainable Development Goals
Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind 17 globale Ziele der Vereinten Nationen zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung.
Das vorliegende Projekt steht insbesondere im Zusammenhang mit SDG 3 „Gesundheit und Wohlergehen“ sowie SDG 8 „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“.
Beide Ziele betonen die Bedeutung gesunder Arbeitsbedingungen und nachhaltiger Beschäftigungsverhältnisse.
Die Untersuchung von Arbeitszeitmodellen und deren Zusammenhang mit der Arbeitszufriedenheit trägt dazu bei, Belastungen zu reduzieren, das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu stärken und langfristig die Beschäftigungsfähigkeit im Gesundheitswesen zu sichern. Damit zeigt sich, dass die SDGs auch auf organisationaler Ebene eine wichtige Rolle spielen.