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Das Projekt:

LEBENSPHASENORIENTIERTE ARBEITSZEITMODELLE

© Canva

Problemstellung

Gesundheitseinrichtungen stehen aktuell vor der Herausforderung, trotz Fachkräftemangel eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen. Gleichzeitig sind viele Mitarbeitende hohen Arbeitsanforderungen, steigender Arbeitsverdichtung und belastenden Arbeitsbedingungen ausgesetzt. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Gestaltung attraktiver Arbeitsbedingungen zunehmend an Bedeutung.

 

Ein wichtiger Bestandteil dabei ist die Arbeitszeitgestaltung. Studien zeigen, dass Arbeitszeitmodelle einen Einfluss auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, das Belastungserleben sowie die Arbeitszufriedenheit und damit auf die Mitarbeiterbindung haben können. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an Arbeitszeitmodelle im Verlauf des Erwerbslebens. Eine junge Berufseinsteigerin braucht oft andere Rahmenbedingungen als Eltern 

mit Betreuungspflichten oder ältere Mitarbeitende kurz vor der Pension.

Die Privatklinik Kettenbrücke verfügt bereits über eine Vielzahl unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle. Allerdings war bislang unklar, wie diese von den Mitarbeitenden tatsächlich genutzt und wahrgenommen werden, welche Bedürfnisse hinsichtlich der Arbeitszeitgestaltung bestehen und ob sich diese je nach Lebensphase unterscheiden.

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© wix

Ziel des Projekts

Ziel des Projekts war es, auf Basis der Ergebnisse der empirischen Untersuchung evidenzbasierte Handlungsfelder zu identifizieren, die der Privatklinik Kettenbrücke als Orientierung für eine mögliche Weiterentwicklung und Optimierung ihrer Arbeitszeitmodelle dienen könnten. 

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde im Rahmen des Projekts eine Mitarbeiterbefragung unter den Mitarbeitenden der Privatklinik Kettenbrücke durchgeführt. Dabei wurden bewusst alle Mitarbeitenden der Klinik betrachtet – nicht nur einzelne Berufsgruppen – um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten.

1. Nutzung bestehender Arbeitszeitmodelle

2. subjektive Wahrnehmung der Arbeitszeitmodelle

3. Bedürfnisse der Mitarbeitenden hinsichtlich der Arbeitszeitgestaltung

4. Aspekte der Arbeitszufriedenheit

5. Unterschiede zwischen Mitarbeitenden in verschiedenen Lebensphasen sowie zwischen Nutzer:innen unterschiedlicher

     Arbeitszeitmodelle

Ziel des Projekts war es nicht, konkrete organisatorische Veränderungen unmittelbar umzusetzen, sondern vielmehr eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen, die zukünftige strategische Überlegungen im Personalmanagement unterstützen kann.

Vision & Mission

© eigene Darstellung

Unsere Vision ist es, zu modernen und nachhaltigen Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen beizutragen. Wir streben eine Arbeitswelt an, in der Arbeitszeitmodelle die unterschiedlichen Lebensphasen von Mitarbeitenden berücksichtigen und sowohl organisatorischen Anforderungen als auch individuellen Bedürfnissen gerecht werden.

Langfristig sollen so Arbeitszufriedenheit, Mitarbeiterbindung und die Qualität der Versorgung gestärkt werden.

Unsere Mission ist es, fundierte Einblicke in die Nutzung und Wahrnehmung von Arbeitszeitmodellen im Gesundheitswesen zu gewinnen und die Bedürfnisse von Mitarbeitenden sichtbar zu machen. Dabei richten wir den Blick insbesondere auf unterschiedliche Lebensphasen sowie auf die Vielfalt bestehender Arbeitszeitmodelle.

Auf Basis empirischer Analysen identifizieren wir praxisnahe Handlungsfelder, die zur Weiterentwicklung von Arbeitszeitgestaltung beitragen können. Unser Anspruch ist es, wissenschaftliche Fundierung mit praktischer Relevanz zu verbinden und so nachhaltige Impulse für eine mitarbeiterorientierte Arbeitsgestaltung zu setzen.

Projektphasen
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Abschluss der Auftragserklärung
Konzeption der Mitarbeiterbefragung
Finalisiertes Befragungsinstrument
Durchführung der Mitarbeiterbefragung

Finalisierung des Projektauftrags sowie Abstimmung der Zielsetzung mit dem Praxispartner.

Erstellung eines strukturierten Fragebogenentwurfs sowie Abstimmung des Entwurfs mit dem Praxispartner.

Fertigstellung des überarbeiteten Fragebogens sowie Bereitstellung des Fragebogens für die Durchführung der Mitarbeiterbefragung.

Durchführung und Abschluss der quantitativen Mitarbeiterbefragung unter den festangestellten Mitarbeitenden der Organisation.

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Bereinigung und statistische Auswertung der Befragungsdaten sowie Dokumentation zentraler Ergebnisse.

Datenauswertung
Ableitung der Handlungsempfehlungen
Erstellung des Projektberichts

Identifikation evidenzbasierter Handlungsfelder auf Basis der Analyseergebnisse zur möglichen Optimierung und Weiterentwicklung der Arbeitszeitmodelle sowie Abstimmung mit dem Praxispartner.

Aufbereitung und Präsentation der Projektergebnisse für die Projektmesse.

Erstellung und Abgabe eines vollständigen Projektberichts, der Projektkontext, Methodik, Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung sowie daraus abgeleitete Handlungsfelder strukturiert dokumentiert.

Projektmesse

© eigene Darstellung

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